Rostock | Mo 16-27.11.26 |
Vom 16. bis 27. November 2026 lädt ein Rostocker Aktionsbündnis unter dem Titel „Wo Worte enden, spricht Kunst“ zu einer Ausstellung und einem vielfältigen Begleitprogramm ein.
Im Mittelpunkt stehen Kunst, Traumaufklärung und der gesellschaftliche Dialog über Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder.
Wenn Kunst Erfahrungen sichtbar macht
Die Ausstellung im Rostocker Rathaus zeigt Werke von Menschen, die sich künstlerisch mit ihren Erfahrungen unterschiedlicher Formen von Gewalt auseinandersetzen. Die Kunstwerke geben Einblicke in ihre innere und äußere Lebensrealität und eröffnen neue Möglichkeiten, sich mit dem Thema Gewalt auseinanderzusetzen.
Ergänzend laden eine Fakten-Check-Ecke und Fragekärtchen dazu ein, sich über organisierte rituelle Gewalt zu informieren.
Ausstellungszeitraum: 17. bis 27. November 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 7:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Rathaus Rostock, Neuer Markt 1
Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.
Hinweis: Die ausgestellten Werke setzen sich mit belastenden Gewalterfahrungen auseinander. Bitte achten Sie vor, während und nach Ihrem Besuch gut auf sich.
Das Begleitprogramm
16. November: Vernissage
18:00 Uhr | Rathaus Rostock
Die Ausstellung wird mit einem künstlerischen Programm von FANatic D!ance eröffnet.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter gleichstellungsbeauftragte@rostock.de wird gebeten.
23. November: Fachsymposium
10:00 bis 20:00 Uhr | Festsaal im Rathaus Rostock
Unter dem Titel „Ausstieg aus organisierten rituellen Gewaltstrukturen“ beschäftigen sich Fachvorträge mit organisierter Gewalt, Ausstiegsprozessen und den Erfahrungen von Betroffenen.
Mit Beiträgen von Claudia Fliß, Ira Bohlen, Tatjana Belmar und Paula Rabe.
Am Abend folgen eine Tanzperformance von FANatic D!ance um 17:45 Uhr sowie eine Podiumsdiskussion von 18:00 bis 20:00 Uhr.
Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 30 Euro für Rentner*innen und Studierende.
24. November: Workshops
Ökovilla, Hermannstraße 36, Rostock
Zwei Workshops bieten die Möglichkeit, sich vertiefend mit organisierter ritueller Gewalt auseinanderzusetzen.
9:00 bis 11:00 Uhr: Claudia Fliß
„Systemaufstellung: Wie es sich für einen Menschen mit DIS innen und außen anfühlen könnte“
12:00 bis 14:00 Uhr: Tatjana Belmar
„Wenn aus Erfahrung Wissen wird“
Teilnahmegebühr: 20 Euro pro Workshop.
27. November: Erzähl-Café und Finissage
15:00 bis 17:00 Uhr | Raum 1 a/b, Rathaus-Anbau
Ein kostenfreies Erzähl-Café für Betroffene bietet Raum für Begegnung und Austausch bei Kaffee, Tee und Kuchen.
17:30 Uhr | Foyer des Rathauses
Die Veranstaltungsreihe endet mit einer Finissage und einer Lesung von terrain vague.
Anmeldung und Teilnahme
Für das Fachsymposium und die Workshops ist eine Anmeldung unter katja.boehm@oekohaus-rostock.de erforderlich.
Die Teilnahmegebühren betragen:
- Fachsymposium: 50 Euro, ermäßigt 30 Euro
- Workshops: jeweils 20 Euro
- Kombipreis für Symposium und Workshoptag: 60 Euro
Die Gebühren sind auf das Konto des Traumakompetenzzentrums MV zu überweisen.
IBAN: DE08 3702 0500 0003 3554 12
Verwendungszweck: TKZ Antigewaltwoche 2026
Das Symposium findet ohne Verpflegung statt. Getränke sind auf Spendenbasis erhältlich.
Hinweise zur Barrierefreiheit
Der Zugang ist eingeschränkt barrierefrei. Die Räumlichkeiten der Ausstellung sowie die Veranstaltungsräume des Symposiums und der Workshops sind für Rollstuhlnutzende über Aufzug und Treppenlift erreichbar.
Weitere Bedarfe zur Barrierefreiheit können vorab unter katja.boehm@oekohaus-rostock.de angemeldet werden.
Gemeinsam gegen Gewalt
Die Veranstaltungsreihe wird von einem Aktionsbündnis aus Kunst, Gewaltschutz und Zivilgesellschaft organisiert. Beteiligt sind die Künstlerin Diana Teschner, die Gleichstellungsbeauftragte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Ökohaus e.V., das Traumakompetenzzentrum MV, die Allgemeine Opferhilfeberatungsstelle Stralsund, die Kunsttherapeutin Jana Lolischkies, FANatic D!ance e.V., terrain vague und die Kulturland MV GmbH.
Ermöglicht werden die Veranstaltungen durch ehrenamtliches Engagement und finanzielle Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Ehrenamtsstiftung sowie der Aktion Mensch.
