HALTestelle -Beratung zu sexuell grenzverletzendem Verhalten von Kindern
Ziel des Projektes HALTestelle ist die Reduzierung sexuell grenzverletzenden Verhaltens von Kindern.
Unsere wichtigste Aufgabe ist es, Hilfesuchende kostenlos und auf Wunsch anonym zu beraten. Wir bieten Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern unanbhängig von ihrem Geschlecht Beratung und Unterstützung an.
Rostock
Für ein gewaltfreies Verhalten und gesunde Lebensweise
Unser Ziel ist es, frühzeitig einzugreifen und Gewaltkreisläufe zu durchbrechen. Kinder sollen dabei unterstützt werden, ihr Verhalten zu verändern. Mit Hilfe der Bezugspersonen können sie neue, gewaltfreie Wege im Umgang mit sich selbst und anderen entwickeln, bevor sie die Strafmündigkeit erreichen.
Dafür bieten wir einen geschützten Rahmen, in dem auch belastende Erfahrungen und individuelle Hintergründe berücksichtigt werden.
Gemeinsam hinschauen
Sexuell grenzverletzendes Verhalten von Kindern ist ein sensibles Thema. Es braucht klare Reaktionen, aber auch Unterstützung und Verständnis.
Wir begleiten Sie dabei, einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang zu finden.


Schweigepflicht
Wir unterliegen der Schweigepflicht. Außer bei Kindeswohlgefährdung.

Bezugsperson nötig
Voraussetzung für die Arbeit mit den betreffenden Kindern ist die Bereitschaft der Mitwirkung erwachsener Bezugspersonen.

Hilfe zur Selbsthilfe
Wir setzen bei vorhandenen Fähigkeiten und Stärken der Betroffenen an, um ihr Selbsthilfepotenzial zu erhöhen.
Das Angebot der HALTestelle
Wir arbeiten vorrangig mit Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren und deren Bezugspersonen. Auch die Beratung von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren und deren Bezugspersonen ist möglich.
Die Unterstützung erfolgt in Form von regelmäßigen Einzelgesprächen und – wenn passend – ergänzend in einem Gruppenangebot. Ziel ist es, Verhalten zu verstehen, Grenzen zu erkennen und alternative Handlungsweisen zu entwickeln.
Vor Beginn der Beratung klären wir gemeinsam, ob das Angebot für das Kind bzw. den/die Jugendliche*n geeignet ist.
Eltern und Bezugspersonen werden von Anfang an einbezogen.
Wir beraten Sie im Umgang mit dem Verhalten Ihres Kindes und unterstützen Sie dabei, Veränderungsprozesse zu begleiten. Wenn ein Kind bei uns in Beratung ist, ist die Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen ein wichtiger Bestandteil. Lebt das Kind im Haushalt der Eltern, ist die Mitwirkung der Eltern notwendig.
Auch wenn kein spezielles Angebot für das Kind notwendig ist, beraten wir Bezugspersonendabei, das Thema in der Familie bzw. der Einrichtung gut aufzugreifen.
Auch pädagogische Fachkräfte und Einrichtungen können sich an uns wenden.
Wir beraten zum Umgang mit sexuell grenzverletzendem Verhalten von Kindern, unterstützen im Einzelfall und bieten Fortbildungen an.
Wenn ein Kind aus Ihrer Einrichtung bei uns in Beratung ist, begleiten wir Sie dabei, die erarbeiteten Strategien im Alltag umzusetzen.

Das Team der HALTestelle
Das Team der HALTestelle besteht aus zwei Mitarbeiter*innen und einer Projektleitung in Anbindung an die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt.
Die pädagogische Leitung hat Lena Melle (lena.mele@stark-machen.de).
Durch die geschlechtsgemischte Besetzung finden Kinder unterschiedliche Ansprechpersonen und Bezugsmöglichkeiten.
Ansprechpartner*innen
Sie können sich jederzeit an uns wenden. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt.
Sabine Janzon
sabine.janzon@stark-machen.de
Robin Sebastian
robin.sebastian@stark-machen.de
Anfahrt zur HALTestelle
Sie erreichen uns mit der Straßenbahnlinie 5 in Richtung Südstadt, Haltestelle Lomonossowstraße.
Von außerhalb erreichen Sie uns am besten über die A20, Abfahrt Rostock-Südstadt. Etwa 800 m nach Ortseingang Rostock biegen Sie links in die Ernst-Haeckel-Straße.
Bitte nutzen Sie den Mittelaufgang.
STARK MACHEN e.V.
HALTestelle
Ernst-Haeckel-Str. 1
18059 Rostock
